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Verbesserungen der Rumpfkraft durch Sensomotorisches Training

Der neue Trend geht immer mehr in Richtung Training der Rumpfkraft. Die Bauch und Rückenmuskeln bilden zusammen die sogenannte Core-Muskulatur. Sie stellt den Körperschwerpunkt dar und sorgt für einen stabilen und kr

aftvollen Bewegungsablauf. Sie ist das Um und Auf für jeden. Egal ob Nichtsportler, Hobbysportler oder Leistungssportler.
Aus diesem Grund hat der Vita Club Salzburg diese neue Art von Training in allen Bereichen mitintegriert.
Durch TRX wird dem Kunden auf der Trainingsfläche die Möglichkeit gegeben selbstständig zu trainieren.
Wer lieber in einen Kurs geht, kann dies im Zuge der „Slings in Rhythm“ machen. Dort wird zur Musik in angenehmer Gruppendynamik der gesamte Körper trainiert und mobilisiert.
Zu guter Letzt stellt das Training mit dem Personal Trainer eine weitere gute Möglichkeit dar, sich mit den Schlingen vertraut zu machen.
Aber was macht dieses Training so besonders?
Jede Bewegung hat ihren Ursprung in der Rumpfmuskulatur. Je besser diese Muskulatur trainiert ist, desto präzisier und kraftvoller kann eine Bewegung durchgeführt werden. Zudem ist die Körperkernmuskulatur auch für die ausreichende und zu jedem Zeitpunkt einer Bewegung notwendige Stabilisation verantwortlich.
Durch das sensomotorische Training (Training mit Hilfe von Therapie- oder Trainingsgeräten, welche eine instabile Unterstützungsfläche aufweisen), wie es auch das Schlingentraining ist, werden die Trainingsimpulse auf die tiefliegenden Muskelschichten gerichtet. Das heißt, dass genau jene kleinen Muskeln angesteuert werden, die für die Stabilisierung von großer Bedeutung sind (Bsp. Mm. Multifidi). Diese tiefenliegenden Muskeln werden auch als lokale Muskulatur bezeichnet, im Gegensatz zur globalen Muskulatur, die man sehr gut über ein Gerätetraining erreichen kann (Bsp. Latzug).
Dadurch erreicht man eine verbesserte Ansteuerung der Muskulatur, eine verbesserte Kraftfähigkeit und eine höhere Muskelaktivität. Und das spielt nicht nur im Spitzensport eine wesentliche Rolle.
Studien belegen, dass die häufigsten Ursachen von Rückenschmerzen eine zu schwach trainierte Körperkernmuskulatur oder muskuläre Dysbalancen sind. Mit Hilfe eines solchen Trainings kann man die Folgen teilweise, wenn nicht so sogar ganz beheben und weiteren Schmerzen und Einschränkungen entgegen wirken.
Erst wenn der Körper die lokalen Muskeln gut ansteuern kann, macht es Sinn sich den großen Muskelgruppen zu widmen. Somit ist die Kombination von einem sensomotorischen und einem konventionellen Krafttraining die beste Variante sich fit zu halten.
Also, hop hop! Nicht länger warten und gleich einen Termin vereinbaren und im Club kostenlos mit den Schlingen trainieren. Wir freuen uns daruf!!

PS.
Wer sich genauer dafür interessiert kann in meinem Buch „Auswirkungen des Schlingentrainings auf die Rumpfmuskulatur: Die Rumpfmuskulatur als Zentrum unseres Körpers“ nachlesen. Dort beschäftige ich mit näher mit dieser Thematik. Dazu wurden diese zwei verschiedenen Trainingsmethoden miteinander verglichen. Während einer achtwöchigen Trainingsstudie, wurden mit Hilfe der Rekruten des Bundesheers Salzburg, die Auswirkungen eines konventionellen Krafttrainings (ein geräteunabhängiges Rumpfkrafttraining) und eines Schlingentrainings auf die Maximalkraft der Rumpfmuskulatur und der Rumpfstabilität getestet.

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