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Sportverletzung? Mit Lymphdrainage schneller wieder fit!

Was ist Lymphe eigentlich?

Lymphe ist eine Körperflüssigkeit, die aus den kleinen Gefäßen im Körper austritt aber nicht mehr aufgenommen werden kann, die Flüssigkeit befindet sich also im Gewebe. Von dort führen die Lymphgefäße diese Flüssigkeit weiter, die dabei auch an Lymphknoten passieren. Diese sind für die Filterung der Lymphe und die Immunabwehr zuständig. Das Lymphsystem hat somit eine entgiftende Funktion. Ist der Abfluss der Lymphe behindert, kommt es zu einer Ansammlung der Flüssigkeit und es resultieren sogenannte Lymphödeme.

 

Wann treten Lymphödeme auf?

Lymphödeme können durch angeborene Fehlbildungen oder Störungen im Lymphsystem entstehen, aber auch als Folge von Sportverletzungen, Tumore und Entzündungen auch durch chirurgische Eingriffe können die Lymphgefäße verletzt werden. Dadurch kann eine deutliche Schwellung entstehen.

Gut feststellbar sind Lymphödeme durch den „Daumendruck-Test“: Dabei drückt man auf den geschwollenen Bereich, bleibt dabei eine Delle zurück, die für 10 Sekunden anhält, kann man von einem Lymphödem ausgehen.

 

Wie kann man einem Lymphödem entgegenwirken?

Manuelle Lymphdrainage ist eine Art Massage, die sehr sanfte Griffe beinhaltet und schmerzfrei ist. Dabei wird die angesammelte Lymphflüssigkeit mit leichtem Druck in die Abflussrichtung geschoben. Das Lymphsystem soll dabei aktiviert werden, indem die Pumpleistung der Gefäße erhöht wird, außerdem wirkt die Behandlung entspannend und beruhigend. Die Spannung in der Muskulatur lässt nach und Schmerzen werden gelindert.

Im Anschluss an die Therapie ist es besonders wichtig, die behandelte Extremität hochzulagern und möglichst viel zu trinken. Zusätzlich zur manuellen Lymphdrainage können spezielle Bandagen oder Strümpfe helfen, aber auch Bewegung spielt eine wichtige Rolle.

 

Quellen:

http://www.venenpraxis.net/lymphoedem/

http://www.vodderakademie.com/lymphdrainage-ausbildung/manuelle-lymphdrainage-das-original.html

 

Faszien – das Netz das alles zusammenhält

Im Unterhautbindegewebe sind die Faszien versteckt. Als eine Art Netz halten sie die Teile des Körpers, also Muskeln, Sehnen, Knochen oder Nerven zusammen. Ohne die Fazien wäre unser Körper ein Haufen loser Einzelteile! Nicht nur an allen Bewegungen sind sie beteiligt, sondern sie beeinflussen sogar unsere Sinneswahrnehmung. Äußere Einflüsse wie Stress, aber auch schlechte Ernährung, Bewegungsmangel oder gar zu intensive Bewegung können das sehr sensible Netz verkleben und verhärten. Schmerzen, Verspannung oder Bewegungseinschränkungen können die Folge davon sein.

Ein Training speziell für die Faszien, das sogenannte Faszientraining, gewinnt innerhalb von Trainingslehre und Therapie immer mehr an Bedeutung. Durch dynamische Dehnungen und elastische Federung soll die Architektur der Fasern wiederhergestellt werden. Eine zylinderförmige Schaumstoffrolle, auch Foamroll genannt, soll helfen das fasziale Bindegewebe tiefer zu massieren und zu trainieren. Das nicht immer ganz angenehme Training soll helfen Disbalancen auszugleichen. Auch der ungeliebten Cellulite kann damit zu Leibe gerückt werden! Experten, wie Physiotherapeut Pedro Steinocher, schwören auf Faszientraining um den Körper rundum „geschmeidig“ und vital zu erhalten. Vor allem Bewegungen, die das fasziale Gewebe belasten und gleichzeitig die elastische Federkraft herausfordern werden von Steinocher empfohlen. Nach einer Einweisung durch einen Trainer oder Therapeuten kann man die Übungen auch einfach zu Hause machen.

Pedro Steinocher:  „Ziel ist die natürliche Durchfeuchtung des Gewebes und die Neustruktur der Faszien.“ 

 

Faszienübungen finden Sie auch auf www.meinbezirk.at

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TUINA Therapie – Der sanfte Weg zur Heilung

 

Die Tuina-Therapie ist eine der wirksamsten manualtherapeutischen Massageformen. Sie basiert auf der Meridianlehre der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), wo sie in der Therapie einen hohen Stellenwert einnimmt.

Das Spektrum der Indikationen reicht vom großen Feld der Erkrankungen des Bewegungsapparates über interne Erkrankungen und Kopfschmerzen bis hin zu Schlafstörungen. Als prophylaktische Maßnahme eingesetzt, hilft die Tuina-Therapie, die Gesundheit zu bewahren und die Abwehrkräfte des Körpers zu stärken.
Tuina ist in jedem Lebensalter anwendbar.

In der Tuina-Therapie werden sowohl punktuelle als auch großflächige Massagetechniken angewandt.  Durch das gezielte Auswählen der Akupressurpunkte entlang der Meridiane werden Qi, Blut und Körpersäfte mobilisiert und das nätürliche Gleichgewicht im Körper wiederhergestellt.

Neben der traditionellen chinesischen Kräuterheilkunde ist die Tuina-Therapie die älteste Therapieform der TCM, aus der sich später mehrere andere Massagetechniken entwickelten, z. B. Shiatsu.

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Eine TUINA wirkt auch regenerierend und wird gerne angewandt für eine allgemeine  Harmonisierung bei Stress und nach Belastungen des Alltags sowie bei Burnoutsyndromen. Besondere Erfolge können vor allem bei:

  • Schmerzsyndromen im Bewegungsapparat aller Art
  • Lumbago / Hexenschuss
  • Tennisarm
  • Impingementsyndrom
  • Muskelverspannungen
  • (Dreh-) Schwindel
  • Kopfschmerzen / Migräne
  • Schlafstörungen
  • gynäkologischen Erkrankungen
  • Beschwerden Klimakterium
  • Funktionsstörungen der Verdauung  erzielt werden.

Durch die gezielte Kombination mit der energetischen Osteopathie wird die Heilbehandlung individuell abgerundet und ergänzt.

Nähere Informationen auf www.tuina-salzburg.at

 

 

Ägyptische Massage

MassageSadek Salama arbeitet seit vielen Jahren im vita club Süd in der Alpenstraße. Dort bietet er etwas an, was weitgehend unbekannt ist. Könnte daran liegen, dass er seine Form der Massage selbst entwickelt hat. Er verbindet die klassische Sport- und Gesundheitsmassage mit ägyptischen Techniken. Er hält nicht viel von sanfter Massage, sondern arbeitet tiefer ins Gewebe.

Im Vordergrund steht dennoch die Harmonie. Man fühlt sich gefühlvoll durchgeknetet und merkt wie sich Verspannungen auflösen. Da kann es schon mal passieren, dass man entspannt einschlafen kann. Sadi, so wie der gebürtige Ägypter inzwischen von allen genannt wird, ist davon überzeugt, dass die Ruhe in der Bewegung, in der Harmonie liegt. Und jeder Masseur hätte seine eigene. Das sei ein Talent, das man nicht lernen kann. Und so entscheidet Sadi erst dann über die anzuwendenden Griffe, wenn sein Kunde vor ihm liegt. Denn jeder bräuchte schließlich etwas anderes. Immerhin hatte in seinem Heimatland sogar die ägyptische Volleyballmannschaft auf seine Hände vertraut.

Was ist eigentlich Physiotherapie genau?

Teil 3: Massage

Ein großer Teil, aber eben nur ein Teil der Physiotherapie ist auch die Massage. Viele Leute verwechseln die Bezeichnungen von Masseur und Physiotherapeut. Viele sagen, sie gehen zum massieren, obwohl sie eigentlich zur Physiotherapie gehen. Nicht, dass ich Masseure abwerten will, auf keinen Fall, nur ist dies nur ein Teil unserer Qualifikationen. Physiotherapie ist nicht nur Massage, sonder auch Manuelle Therapie (siehe Teil 2), Kinesio-Taping, Extensionen, Trainingstherapie, Lymphdrainage, u.v.m.!

Allerdings muss man auch sagen, dass die Massage eine sehr wichtige Therapieform ist. Allerdings nicht nur die klassische Rückenmassage, wie jetzt viele denken. Massagegriffe können an allen Muskeln am ganzen Körper eingesetzt werden. Sie dient zur Lösung diverser Muskelverspannungen oder -verklebungen bis hin zur  Behandlung von Neuralgien und zur Nachbehandlung ausgeheilter Verletzungen, aber auch zur „Tonisierung“ vor Wettkämpfen beim Sportler (das Vorbereiten auf die Anspannung). Auch als Entspannungsmaßnahme hat die Massage natürlich ihre Berechtigung. Man sieht also, dass die Massage auch ein sehr großes Einsatzgebiet hat.

Die Massage ist eine der ältesten Behandlungstechniken. Durch die Massage wird die Durchblutung gefördert, der Stoffwechsel angeregt und damit Schmerzen verringert. Es kommt zu einer Spannungsregulation der Muskulatur und Verklebungen im Gewebe werden gelöst. Meist wird die Technik mit einer s.g. Triggerpunkt-Behandlung noch effizient ergänzt. Dabei wird ein Punkt der Muskulatur, in dem das Spannungsmaximum auftritt durch starken Druck über einige Minute gelöst. Dadurch verringert sich die Spannung des gesamten Muskels.

Eine exakte Kenntnis der Anatomie ist aber auch Voraussetzung für die Massage. Denn wenn ich nicht weiß, wo und wie ein Muskel verläuft, kann ich diesen auch nicht effektiv behandeln. Es gibt verschiedene Griffe, die man anwenden kann. Angefangen wird meist mit einer Streichung, um den Kontakt zur Haut herzustellen und den Körper vorzubereiten. Auch als Pause ist die Streichung immer sehr beliebt. Dann gibt es die Knetungen. Dabei wird der Muskel richtig durchgeknetet und Spannungen gelöst. Es gibt aber auch Friktionen, wo man sich auf einen Teil des Muskels konzentriert und dort mit starken Reizen versucht die Spannung zu mindern. Klopfungen wirken eher Spannungsaufbauend und stark durchblutungsfördernd. Im Gegensatz dazu wirken Vibrationen eher Spannungssenkend.