Lebenselement, Energiequelle, Wasser

Schön, dynamisch und konzentriert durch den Tag mit Wasser

In den letzten Tagen hat der Sommer so richtig Einzug gehalten, Temperaturen weit über 30 Grad sind keine Seltenheit! Neben dem Sprung ins kühle Nass, der an solchen Tagen eine willkommene Abwechslung ist, bedarf  der körpereigene Wasserhaushalt besonderen Augenmerks.

Grund genug sich mit dem Thema Wasser einmal genauer auseinanderzusetzen.

H2O – eine chemische Verbindung aus Wasserstoff und Sauerstoff, hat im Körper vielerlei Aufgaben. Es dient u.a. als Transportmittel, Temperaturregler, Lösungsmittel –  um nur einige Felder zu nennen.

Unser  Körper besteht zu über 50% aus Wasser,  wobei Männer auf Grund der größeren Muskelmasse höhere Werte aufweisen, mit dem Alter nimmt der Wasseranteil  etwas ab.

Was passiert, wenn wir zu wenig Wasser zu uns nehmen

Natürlich verspüren wir in erster Linie ein Durstgefühl. Kinder und ältere Menschen haben ein geringer ausgeprägtes Durstgefühl!

Müdigkeit und Leistungsschwäche stellen sich schon  ab einem Verlust von etwa 2 % ein. Eine weitergehende Dehydrierung führt zu Kopfschmerzen und Krämpfen. Lebensbedrohlich wirkt sich ein Verlust von ca 15% aus.

Der Mensch kann zwar mehr als 30 Tage ohne Nahrung bei ausreichender Flüssigkeitszufuhr überleben, umgekehrt kann aber bereits ein einzelner Tag mit entsprechender Hitzeeinwirkung lebensbedrohliche Folgen haben.

Was passiert im Körper, wenn der Wasserhaushalt gestört wird?

In erster Konsequenz wird das Blut dickflüssiger, somit funktioniert die Durchblutung schlechter, woraus sich wiederum eine mangelhafte Organversorgung ergibt. Das Herz muss mehr arbeiten!

Der Verdauungsvorgang wird gestört, ein entsprechender Schadstoffabtransport ist nicht mehr gewährleistet und langfristig können wir uns auf  Bildung von Hautfalten einstellen, da weniger Wasser gespeichert werden kann.

Wie hoch ist der körpereigene Wasserverbrauch

Der Körper verbraucht täglich eine beachtliche Menge an Wasser, wobei ein großer Anteil mit dem Harn wieder ausgeschieden wird. Über Haut, Atmen und Stuhl verliert der Körper  nochmals Wasser. Wir sprechen hier von einer Menge, die sich bei ca. 2 Litern pro Tag einpendelt. Dieser Verlust wird durch sportliche Betätigung, Hitze und Krankheit nochmals drastisch erhöht.

Notwendige Konsequenz aus diesem Wissen kann nur eine angemessene, tägliche Wasserzufuhr sein.

Als Faustregel kann man sich bei einem Erwachsenen 2 Liter Wasser merken.

Stehen Obst und Gemüse selten am Speiseplan, so ist der Wasserbedarf etwas höher, da diese Lebensmittel sehr wasserreich sind. Man nimmt über die Nahrung etwa 0,7 Liter Wasser auf, wobei nochmals zwischen wasserreicher, halbfeuchter und trockener Nahrung unterschieden werden muss.

Natürlich beeinflusst  Hitze unseren Wasserhaushalt besonders stark. Wir verbrauchen weit mehr Wasser als in den kühleren Jahreszeiten.

Für Sport gilt natürlich das gleiche.

Einfach mal einen Selbstversuch starten: Vor dem Training auf die Waage stellen, Trainingseinheit absolvieren und danach wieder wiegen. Die Differenz plus der Trinkmenge während der Einheit ergeben grob gesprochen den Wasserverlust.

Ein 1000-Meter-Läufer verbraucht etwa 0,5 Liter. Spitzenwerte wurden bei Iron Man Distanzen gemessen, wo Sportler 20 Liter Wasserverlust verzeichnet haben.

Natürlich ist im Leistungs- und Spitzensport  besonderes Augenmerk auf spezielle Sportgetränke zu legen, welche mit entsprechend für den Sportler errechneten  Mengen an Kohlenhydraten, Natrium, Kalium, Magnesium etc. angereichert getrunken werden müssen um den Körper optimal zu versorgen.

Fazit: Lasst uns die Sonnentage genießen – mit ausreichend Wasser!

Wer Probleme mit seiner Flüssigkeitszufuhr hat, der sollte meinen nächsten Beitrag studieren.

„Alles ist aus dem Wasser entsprungen und alles wird durch Wasser erhalten.“ (Goethe)

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