Sie befinden sich gerade in der Kategorie: Gesundheit

29. Dezember 2016

… die vermieden werden können!

Fast jedem Menschen ist es schon einmal passiert: Ein unachtsamer Schritt und plötzlich ist der Fuß „umgeknickt“. Häufig bleibt dies ohne Konsequenzen und man kann danach beschwerdefrei weitergehen. Allerdings kann es auch passieren, dass man sich dabei eine Kapsel-Band-Verletzung am Knöchel zuzieht.

 

Was ist eine akute Kapsel-Band-Verletzung?

Eine Verletzung des oberen Sprunggelenks durch eine Verstauchung wird im Fachbegriff auch Distorsionstrauma genannt. Unterschieden wird dabei, ob der äußere Kapsel-Band-Apparat betroffen ist (Supinationstrauma) oder ob die Gelenkskapsel und die Bänder der Innenseite des Knöchels überbelastet wurden (Inversionstrauma). Je nach Schwere der Verstauchung  kann es entweder bei einer Überdehnung/Zerrung der Strukturen bleiben oder es resultiert ein (Ein)Riss der Bänder.

 

Welche Ursachen gibt es dafür?

Mehr als die Hälfte aller akuten Knöchelverletzungen entstehen durch sportliche Aktivitäten. Besonders gefährlich sind dabei Sportarten mit schnellen Richtungswechseln und Sprüngen sowie Kontaktsportarten. Aber auch im Alltag können unterschiedliche Gründe vorliegen, die zum Umknicken des Fußes führen. Das Tragen von unpassendem Schuhwerk oder ein unebener Untergrund sind Beispiele dafür. Abgesehen von äußeren Einflüssen können aber auch ein muskuläres Ungleichgewicht oder ein zu wenig straffer Kapsel-Band-Apparat verantwortlich für eine Instabilität des Sprunggelenks sein.

 

Was sind mögliche Symptome?

In der ersten Phase der Verletzung kann eine Schwellung mit einem begleitenden Bluterguss sichtbar sein. Zusätzlich treten meist Schmerzen im Bereich des Sprunggelenks auf, was oftmals mit einer verminderten Beweglichkeit einhergeht. Außerdem bestehen häufig ein instabiles Gefühl sowie Gangunsicherheiten im unebenen Gelände.

 

Warum ist Physiotherapie bei dieser Art von Verletzung wichtig?

Trotz der hohen Verletzungsrate wird die Sprunggelenksdistorsion häufig verharmlost. Wenn keine effiziente Behandlung erfolgt, kann es zu erneut auftretenden Verstauchungen, anhaltenden Schmerzen und nicht abklingenden Schwellungen kommen. Ist dies der Fall, hat sich eine chronische Instabilität manifestiert, wodurch eine schnellere Abnutzung des Gelenkknorpels begünstigt wird.

Ziele der Therapie sind in erster Linie die Beschwerden zu lindern und in weiterer Folge eine erneute Verstauchung zu verhindern. Dabei wird zum Beispiel eine korrekte Haltung des gesamten Körpers mit besonderer Betonung der Füße und Beine erlernt. Aber auch ein Stabilisations- und Kräftigungstraining der Beinmuskulatur ist von großer Bedeutung. Es empfiehlt sich daher auch bei einem vermeintlich harmlosen Umknicken eine Therapie zu machen.

 

Text von Julia Harml, B.Sc. Physiotherapeutin

| Share

Hier stehen Infos zum vita blog Autor:

Alexandra

Ähnliche Artikel:

Keine Kommentare
» Hinterlassen Sie ein Kommentar

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Artikel.

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.

vita club Tags

vita club Anschrift

vita club
Alpenstraße 95-97
5020 Salzburg
Tel. +43 (0) 5 06 09
Fax +43 (0) 5 06 09-199
E-Mail
Web www.vitaclub.at

So finden Sie uns:
Anfahrtsbeschreibung

vita club Fotos

  • pure Restaurant
  • pure Restaurant
  • pure Restaurant
  • pure Restaurant
  • pure Restaurant
  • pure Restaurant
  • pure Restaurant
  • pure Restaurant
  • pure Restaurant

vita club Press

HOTLINE: +43 (0) 5 06 09 (Österreichweit zum Ortstarif)
vita Club Süd
Alpenstraße 95-97
5020 Salzburg
e-mail:
Hotline: +43 (0) 5 06 09
vita Club Nord
Itzlinger Hauptstraße 93a
5020 Salzburg
e-mail:
Hotline: +43 (0) 5 06 09
vita Club West
Franz Brötzner Straße 9
5020 Salzburg
e-mail:
Hotline: +43 (0) 5 06 09
vita Club Mondsee
Prielhofstraße 4
5310 Mondsee
e-mail:
Hotline: +43 (0) 6232 3513
IGIA Salzburg
Aignerstr. 29/Alpenstr. 95-97
5026 Salzburg
e-mail:
Tel.: +43 (0) 662 64 93 77
pure life
Alpenstr. 95-97
5020 Salzburg
e-mail:
Tel. +43 (0) 662 24 33 57
© 2017 vita Club   Impressum