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19. November 2010

In diesem Blog will ich den Unterschied zwischen dem normalen (für Ihre Knie falschen) und dem “richtigen” Bergabgehen ausführlich beschreiben. Gerade im Herbst, mit unserem Hausberg (Gaisberg) vor der Tür, unternehmen viele SalzburgerInnen Wanderungen. Doch gerade beim Bergabgehen klagen etliche über Schmerzen im Bereich der Kniegelenke. Die Frage, welche sich jetzt stellt lautet: Wie kommt es zu diesen heimtückischen Knieschmerzen? Muss man nicht bergauf die Muskulatur mehr beanspruchen? Was kann ich dagegen tun?

Bergauf merkt man zwar, dass man seine Muskeln mehr anstrengen muss, um vorwärts zu kommen, jedoch treten hier selten Schmerzen in den gelenken auf. Bergab dagegen muss man irgendwie erreichen, dass die Geschwindigkeit nicht immer mehr zunimmt, das heißt man muss bei jedem Schritt (je nachdem wie steil es ist) mehr oder weniger stark bremsen.

Stellen Sie sich mal einen relativ steilen Hang vor, den Sie hinuntergehen. Wenn Sie einen Schritt machen, dann bedeutet das, Sie holen einen Fuß nach vorne und setzen ihn bei fast gestrecktem Knie auf. Da sich über Ihrem Fuß ja nicht nur das Bein, sondern der komplette restliche Körper befindet, muss die Gesamtmasse des Körpers im Moment des Aufsetzens ruckartig abgebremst werden. Das findet bei hartem Untergrund und harter Sohle in den Gelenken statt, vor allem im Kniegelenk.

Wenn Sie in der Ebene keine oder kaum Knieschmerzen bekommen, aber das Bergabgehen zu Schmerzen führt, dann ist das ein Zeichen dafür, dass Ihr Knie wohl das normale Körpergewicht gegen den Boden stützen kann, aber nicht in der Lage ist, beim Bergabgehen im Moment des ruckartigen Auftretens ein Vielfaches Ihres Körpergewichts (je nach Gefälle) schmerzlos abzufangen. Wichtig ist jetzt zu wissen, dass man durch die richtige Technik diese Schmerzen zumindest lindern, wenn nicht vermeiden kann.

Das Problem beim falschen Bergabgehen liegt daran, dass das Abbremsen der Bergab-Geschwindigkeit nicht kontinuierlich stattfindet, sondern nur mit kurzen Stößen erfolgt. Das heißt also, wenn es eine Möglichkeit gäbe, beim Bergabgehen kontinuirlich zu bremsen, dann wären die im Knie auftretenden Kräfte viel niedriger als beim ruckartigen Abbremsen, und man könnte so seine Kniegelenke schonen. Der Schlüssel zum kontinuirlichen und somit schmerzfreien Bremsen ist unsere Muskulatur.

Auf der Vorderseite jedes Oberschenkels gibt es den Musculus quadriceps femoris, den vorderen Oberschenkelmuskel. Wenn man diesen Muskel anspannt, während der zugehörige Fuß sich auf dem Boden befindet, wird das Abknicken des Beines im Kniegelenk mit dieser abgebremst. Da immer mindestens ein Fuß Bodenkontakt hat, erzielen wir damit das gewünschte kontinuierliche Abbremsen beim Bergabgehen. Wenn man nun noch darauf achtet, dass man die Füße ohne nennenswerten Ruck, also schön rund über die Ferse aufsetzt, dann kann man ohne Probleme bergabgehen.

Außerdem möchte ich noch anführen, dass die Wahrscheinlichkeit, beim Bergabgehen auszurutschen, mit der neuen Technik wesentlich geringer ist. Der Schlüssel zum Erfolg liegt also in einer adequaten Muskelkräftigung, die Sie bei uns im igia aber auch in den einzelnen vita club`s aufgrund der neu geschaffenen Trainingsmöglichkeiten perfekt erreichen können. Zusätzlich zum muskulären Aufbautraining wäre es auch noch überaus förderlich, ein gezieltes Beinachsentraining durchzuführen, was wiederum im igia als auch in den einzelnen vita club`s angeboten wird. Ein Geheimtipp ist hier der Besuch der Wirbelsäulengymnastik Gruppe von Andrea Pöllitzer im vita club Süd. Hier wird neben der Wirbelsäule auch intensivst an der Schulung der richtigen Beinachse gearbeitet.

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Hermann

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